Woran man Text aus DeepSeek erkennt
DeepSeek ist eine chinesische Firma, und ihre Modelle haben offene Gewichte. Sie laufen deshalb nicht nur in ihrem Chat, sondern auch in anderen Apps und auf eigenen Servern. Wer einen Text erhält, weiß oft nicht, welches Modell dahintersteht.
Die Prüfung muss die Quelle nicht kennen. Sie misst die Gleichmäßigkeit der Sätze, den Aufbau der Absätze und die Vorhersehbarkeit der Wortwahl, also Eigenschaften des Textes selbst.
Was die Prüfung nicht erkennt
Welches Modell den Text geschrieben hat. Das Ergebnis sagt nicht, dass der Text gerade aus DeepSeek stammt. Die Unterschiede zwischen den Modellen sind kleiner als die, die durch die Anweisung oder spätere Änderungen entstehen, und ein unabhängiger Detektor hat keinen Schlüssel zu ihren Wasserzeichen.
Verlässlich erkennt sie auch keinen Text, den jemand nach dem Generieren gründlich umgeschrieben, übersetzt oder mit eigenem Text gemischt hat. Bei solchem Text gehen die Detektoren auseinander, und das Ergebnis ist ein Grenzfall.
Was Sie in die Prüfung einfügen
DeepSeek kann auch den Gedankengang zeigen, den es vor der Antwort durchlaufen hat. Fügen Sie in die Prüfung nur die Antwort selbst ein. Der Gedankengang ist eine andere Textsorte und würde das Ergebnis verzerren.
Wenn ein Text in einer anderen Sprache entstanden ist und jemand ihn übersetzt hat, gehen die Detektoren stärker auseinander. Achten Sie deshalb darauf, wo sie übereinstimmen. Die Scores werden getrennt angezeigt und nicht zu einer Zahl zusammengefasst.
Was Sie mit dem Ergebnis anfangen
Ein hoher Score beweist nicht, dass der Text aus DeepSeek stammt, und ein niedriger beweist nicht das Gegenteil. Kein KI-Textdetektor ist hundertprozentig genau.
Bei einem fremden Text nehmen Sie das Ergebnis als Grundlage für Fragen: Warum hat der Autor diese Quelle gewählt, was bedeutet der Begriff aus dem zweiten Absatz, wie ist er zu seinem Schluss gekommen? Bei Ihrem eigenen Text zeigt es Ihnen die Stellen, die es wert sind, in eigenen Worten umgeschrieben zu werden.